Schwalben im Selfkant - save the date
Jahrhundertelang waren Schwalben für uns ganz selbstverständliche Mitbewohner – nicht nur in unseren Dörfern und auf Bauernhöfen, sondern auch in den Städten. Heute sind sie selten geworden.
Am 6. April 25 habe ich auf einer Tour bei Stein eine Pfütze entdeckt, wo sich dutzende Rauch- und Mehlschwalben Nistmaterial besorgten und ihren Durst stillten. Mein Interesse an diesen schönen Vögeln war geweckt.
Ich hatte Gelegenheit in einem Pferdestall Rauchschwalben aus nächster Nähe den Sommer lang zu fotografieren, ohne dass sie das Weite suchten, denn hier hatten sie sich an den Menschen gewöhnt. Isenbruch ist ein Paradies der Mehlschwalben, Uferschwalben „runden das Angebot“ im Selfkant ab.
Meine Eindrücke möchte ich gern anderen Naturfreunden mitteilen.
Das Fotografieren war das eine. Dann kamen die Fragen…
Wie orientieren sich Schwalben auf ihrem Weg zu uns und zurück? Wie schaffen es die Schwalben kleine Insekten im Flug zu entdecken?
Letztendlich suche ich Mitstreiter, die mich im kommenden Jahr beim Schwalbenmonitoring unterstützen. Inzwischen habe ich eine Übersicht erarbeitet, wo im Selfkant Schwalben zu finden sind.
Als Einzelperson ist es unmöglich an Brutplätzen genau zu ermitteln wie viele Nester belegt sind. Da bin ich auf die Hilfe der Menschen, die an und in ihren Häusern Schwalben beherbergen, angewiesen.
Wann: Donnerstag, 25.9.25 19:30 Uhr
Wo: Kulturhaus Höngen
Eintritt frei. Ihre Getränke sollen den Abend finanzieren. Kommen Sie also zahlreich und durstig.
Über eine Anmeldung würde ich mich freuen. uwe@huchel.net
(keine Bedingung, hilft aber bei der Organisation)
UHu