Jahresrückblick

Jahresrückblick

Und wieder liegt ein Jahr hinter uns, voller Ereignisse.

Was waren die Beiträge , die die Leser 2025 am meisten bewegt haben?

Auflistung je Monat.

  • 01 …. Anmerkungen zum Feuerwerk über den Jahreswechsel
  • 02 …. Frauensitzung in Höngen
  • 03 …. der erste Bericht über „Monte Tüddern“
  • 04 …. Bericht über den Kindergarten in Schalbruch
  • 05 …. ein offener Brief an den Landrat
  • 06 …. Festumzug in Schalbruch
  • 07 …. das schönste Heimatlied
  • 08 …. Kirmes in Isenbruch
  • 09 …. die Bürgermeisterwahl
  • 10 …. Unterstützung gesucht - alten Pferden helfen ( mehr als 18 000 Aufrufe)
  • 11 …. Bekanntgabe der Prinzenpaare
  • 12 …. Verleihung der Ehrenamtpreise

Auch die Bildberichte bei Flick erfreuen sich großer Beliebtheit. Mehr als 4500 Klicks z.B. vom Dekanatsschützenfest zeugen davon.

Doch die Welt dreht sich nicht allein um den westlichsten Zipfel Deutschlands.

Das Leben ist teurer geworden. Die Kosten des täglichen Lebens für Lebensmittel, Mieten, Nebenkosten etc. steigen. Dieser Trend scheint sich fortzusetzen und erreicht nun auch die Gemeindeebene, wie auf Ratssitzung im Dezember zu sehen war.

„Klar ist auch, dass manche Leistungen entfallen müssen“, sagt Kanzleramtsminister Frei über das Gesundheitssystem. "Alle werden den Gürtel enger schnallen müssen!" verkündet Finanzminister Klingbeil süffisant lächelnd und meint damit die Steuerzahler.

Deutschland befindet sich in einem massiven Umbruch. Die Zeit von billigem russischem Gas, China als kostengünstiger Lieferant und amerikanischem Schutz ist vorbei und wird nicht wiederkehren.

Die „große Politik“ macht Schulden ohne Ende, die Industrie lahmt und statt nun endlich Bürokratie abzubauen, lässt sich Brüssel immer etwas Neues einfallen.

Wie lange geht das noch gut? Die Proteste der Landwirte in Brüssel sollten doch ein deutliches Zeichen sein, die Interessen der eigenen Bevölkerung nicht zu vergessen. Irgend wann läuft das Faß über.

Extrem rechte und linke Strömungen erfahren Zuwachs. Gegen Rechts ist man aktiv, geht es doch um die Fleischtröge, wie es Herr Söder treffend formuliert hat. Aber Links ist genau so gefährlich, dies zeigen die Erfahrungen in der ehemaligen DDR und der Sowjetunion.

Die Klimahysterie wird, wie es scheint durch einen neuen medialen Hype abgelöst. Ein drohender Krieg mit Russland. Verteidigungsbereit müssen wir sein, das ist keine Frage. Die Bundeswehr soll „konventionell zur stärksten Armee Europas“ werden. Geht das aber nicht eine Nummer kleiner? Und wenn die Bedrohung so groß wie dargestellt ist, warum dann so zögerlich mit der Wiedereinführung der Wehrpflicht?

Ringsum ist eine Politikverdrossenheit zu beobachten, mit der Glaubhaftigkeit der Politik geht es stark bergab. Vertrauen ist kein PR-Produkt – es entsteht durch Leistung. Und genau daran mangelt es.

Ist es 5 vor 12 ? Noch ist es nicht zu spät. Politiker macht endlich das, was ihr uns zu jeder Wahl versprecht. Begrenzt endlich die Ausgaben, macht einen ehrlichen Kassensturz und gebt nur das Geld aus, was ihr einnehmt. Jede verantwortungsvolle Familie tut das. Es sind unsere Steuern, mit denen ihr so großzugig umgeht. Lasst unsere Wirtschaft nicht den Bach runter gehen. Der Staat ist ein riesiges Monster geworden, welches immer weiter wächst.

Investiert in unsere Kinder, in ihre Ausbildung. Schriftliches Dividieren fliegt aus dem Grundschul-Lehrplan in Niedersachsen, verkündet von einer Ministerin ohne Berufs- oder Hochschulabschluss. Das ist die verkehrte Richtung. Fördern und fordern, um später im internationalen Wettbewerb zu bestehen.

Klar, dieses „Klagelied“ wird nichts groß ändern. Aber wer soll es ändern, wenn nicht wir selbst?

Meckern kann jeder. Mitmachen und Gestalten ist angesagt. Bei der Verleihung der Ehrenamtpreise wurde es deutlich. Es gibt sie noch, die Menschen, die anpacken und Gutes tun. Dieser Funke sollte auch auf andere überspringen und vor allem auch die Politik animieren etwas Positives im Sinne unseres Landes zu bewirken, ihre Versprechen umzusetzen und nicht nur „abzunicken“ was da von „oben“ kommt. Mit „Haltung zeigen“ und „Zeichen setzen“ allein kommen wir nicht weiter.

Im Selfkant ist das Vereinsleben intakt. Ein schönes Miteinander. Das gibt Kraft und Zuversicht.
Denken wir aber nicht nur an das Miteinander der Menschen, denken wir auch an unsere Natur. Es gilt den Lebensraum für unsere Kinder zu erhalten.

Kriminelle Elemente haben uns eine Giftmülldeponie beschert. Landrat Pusch hat zwar gezeigt, dass die Kreisverwaltung alles laut den Buchstaben des Gesetzes getan hat, aber die Einsicht, dass das leider nicht genug war, fehlt. Wie geht es weiter mit dem „Monte Tüddern“?

Im positiven Sinne sollten wir „in die Hände spucken“, „Machen“ und nicht alles widerspruchslos mit uns geschehen lassen. Ein wenig Schwimmen gegen den Strom und die Welt realistisch betrachten tut mitunter gut.

Auf ein hoffentlich schönes und erfolgreiches 2026. Packen wir es an!

UHu

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