In`t Hoelke
Schalbruch. Höhepunkt des heutigen Dorffestes war die Namensgebung des Bürgerhauses.
Rund 20 Vorschläge kamen auf die Umfrage zur Benennung des Bürgerhauses, die auf der Frühjahrsversammlung vorgestellt wurden. Letztendlich wurde sich für den Vorschlag von Hans Mohren und Willi Deckes entschieden.
Hans Mohren erklärte in seiner Ansprache:
„Geehrte Gäste,
als jemand, der hier in Schalbruch im Jahre 1958 eingeschult wurde, war es immer wieder ein Erlebnis, wenn wir Kinder nach dem Unterricht nach draußen spielen gingen oder auch gehen mussten.
Entweder wurde mit Rollschuhen auf dem damals neu geteerten Isenbrucher Weg rumgetollt oder man ging zum „Vöschegraaf“ (Fischgraben) oder in den Wald Richtung „Rastberg“, um sich dort auszutoben.
Hierfür ging´s erstmal durch „´t Höälke“ (die heutige Ahornstraße). An der Straßengabelung von Hochstraße, Schulstraße und „´t Höälke“ befand sich auch ein Laden, wo man noch schnell eine Süßigkeit kaufen konnte – wenn man Geld hatte … aber das hatte fast keiner. Der Begriff „´t Höälke“ ist heute bei uns „Platt-sprechenden“ Schalbruchern und hier groß Gewordenen noch immer ein Begriff!
Auch die alten Flurnamen in dem Schalbrucher Bruch, das übrigens einst das größte Moorgebiet des Kreises war, sind den Älteren meist noch geläufig: Haselär, Pasturs Bengje, Friedhöff und
Heeressträotje, Aan de Böumkes und De deepe Koule.
Das alles und noch viel mehr zu unserem schönen Heimatort wurde von mir vor 25 Jahren im Internet unter www.schalbruch-online.de niedergeschrieben.
Als vor einigen Monaten der Kultur- und Förderverein in einem Rundschreiben darum bat, für unser neues Bürgerhaus einen Namen zu finden, stand für mich fest: Det mutt man de naam „ in ´t Höälke“ gäve!
Ich danke für Aufmerksamkeit!“







Das Projekt konnte für den Förderverein kostenneutral umgesetzt werden, da es viele helfende Hände und Sponsoren gab. Allen voran Ludwig Huben und Frank Köhnen
UHu