Ehrung für 425 Jahre St. Hubertus
Die St. Hubertus Schützenbruderschaften blicken auf eine 425jährige Schützengeschichte mit Gründungsjahr 1600. Höhen und Tiefen konnte die Schützenbruderschaft in all den Jahren meistern. In der Festrede durch Anna Stelten im Auftrage der Landesregierung wurde hervorgehoben, dass die Bruderschaft stetig an ihren Idealen Glaube – Sitte – Heimat festhält, diese Werte gelebt werden. Ferner noch: "Die Bruderschaft ist das Herz der Dorfgemeinschaft, ein Ort der Begegnung und eine Heimat gelebter Tradition“ so Anna Stelten, gratulierte auch im Namen der Staatsministerin für das Ehrenamt Frau Andrea Milz und verlieh die Schützenehrenplakette sowie Urkunde Landesregierung. Besonderes in den letzten Jahrzehnten wird mit viel Engagement das Dorfleben sowie die Traditionspflege besonders an die Jugend weitervermittelt, die Jugendarbeit im Verein ist sehr vorbildlich. Nicht nur die ausgetragenen Dekanatsschützenfeste sowie die beliebte Anna-Kirmes zeigen Lebendigkeit und Attraktivität des Vereinsleben“ so Anna Stelten. Besonders während des Annexion durch die Niederlande 1949 für 14 Jahre erhielt das Vereinsleben generell im Selflantland einen prägenden Heimatgeist. Das erste Dekanatsschützenfest nach dem zweiten Weltkrieg fand am 25. Juni 1951 in Süsterseel statt, 18 Bruderschaften waren dabei – zeigten auch Verbundenheit dem Selfkantland. Im Jahre 1960 war Süsterseel erneut Gastgeber, diesmal zeigten 22 Bruderschaften unter anderen aus dem Altkreisen Heinsberg und Geilenkirchen Solidarität. Der Heimatabend 1960 stand ganz im Zeichen einer Uraufführung des Heimatliedes „Selfkantland“.
HE